Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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hinunterſinken läßt. Nicht lange nachher wurde ſein Leichnam von einem Fremden erkannt, der in Paris zufällig jenes Hoſpital beſuchte, wo die Er⸗ trunkenen ausgeſtellt werden, damit ſich ihre Ange⸗ hörigen melden. Die ihn entſtellenden Quetſchungen und Beulen waren muthmaßlich die Folgen eines vorangegangenen Kampfes. Der Fremde behielt je⸗ doch die Thatſache für ſich, bis er nach Hauſe kam, und es erſchien Niemand, der Anſpruch an die Leiche machte, oder ſich um ihn bekümmerte.

Der jüngere Bruder, oder der ledige Herr, unter welcher Bezeichnung er uns bekannter iſt, wollte den armen Schulmeiſter aus ſeiner Abgeſchiedenheit ziehen und ihn zu ſeinem Freund und Gefährten machen. Aber der beſcheidene Dorflehrer war zu ſchüchtern, ſich in die geräuſchvolle Welt zu wagen und hatte ſeine Wohnung auf dem alten Kirchhofe liebgewonnen. Ruhig und glücklich in ſeiner Schule, in dem Ort und in der Liebe ihres kleines Freundes, verbrachte er ſeine Tage im Frieden und war in Folge der aufrichtigen Dankbarkeit ſeines Freundes möge dieſe kurze Andeutung genügen nicht länger ein armer Schulmeiſter.

Dieſer Freund, lediger Herr oder jüngerer Bruder, wie man will, trug in ſeinem Herzen einen ſchweren Gram, aber er machte ihn nicht zu einem Menſchenfeind, oder einen trübſinnigen Einſiedler. Er zog wieder in die Welt und liebte ſeine Ne⸗

enmenſchen. Lange, lange Zeit war es ſein