Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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ſo gemächlich in mein Netz ziehen, als unſern alten Freund unſern wechſelſeitigen Freund, ha, ha! und die glattwangige, roſige Nell. Im ſchlimm⸗ ſten Fall iſt es eine goldene Gelegenheit, die nicht verſäumt werden darf. Finden wir ſie nur erſt auf, ſo werden ſich auch Mittel bieten, Ihnen etwas von Ihrem überflüſſigen Gelde abzuzapfen, mein Herr, ſo lange es noch Gefängniſſe, Riegel und Schlöſſer gibt, um Ihren Freund oder Verwandten wohlbehalten auf⸗ zubewahren. Ich haſſe dieſes tugendhafte Volk! ſagte der Zwerg, ein Glas Branntwein hinunterſchüttend und mit den Lippen ſchmatzend;ha! ich haſſe ſie ſammt und ſonders!

Dieß war durchaus keine leere Prahlerei, ſondern ein wohlüberlegtes Zugeſtändniß ſeiner wahren Ge⸗ fühle; denn Herr Quilp, der Niemand liebte, war allmälig ſo weit gekommen, Jedermann, der nahe oder ferne mit ſeinem zu Grunde gerichteten Clienten in Verbindung ſtand, zu haſſen: den alten Mann, weil es demſelben gelungen war, ihn zu täuſchen und ſeiner Wachſamkeit zu entgehen Nell, weil ſie der Gegenſtand von Frau Quilp's Mitleid und beſtändi⸗ gen Selbſtvorwürfen war den ledigen Herrn wegen ſeiner unverhüllten Abneigung gegen ihn aufs Tödtlichſte aber Kit und ſeine Mutter aus den bereits berührten Gründen. Außer jenem allgemei⸗ nen Gefühl des Haſſes, welches von ſeiner heißen Gier, ſich durch dieſe veränderte Sachlage zu berei⸗