öffnet und geſchloſſen wurde, als diejenige, welche Kit's Garderobe und ſonſtige Bedürfniſſe enthielt; und gewiß gab es nie ein derartiges Möbel, welches zwei kleinen Augen eine ſolche reiche Fundgrube von Kleidern enthüllte, als es bei dieſem gewaltigen Schrein mit ſeinen drei Hemden nebſt einer entſprechenden Anzahl von Strümpfen und Taſchentüchern, dem erſtaunten Geſichtsorgan dem kleinen Jakob gegen⸗ über, der Fall war. Endlich wurde ſie zum Kärr⸗ ner gebracht, in deſſen Hauſe zu Finchley Kit am andern Tage dieſelbe finden ſollte; und als die Truhe fort war, blieben nur noch zwei Fragen zur Beant⸗ wortung übrig: erſtlich, ob der Kärrner dieſelbe nicht unterwegs verlieren oder vielleicht unehrlicher Weiſe vorgeben würde, daß er ſie verloren hätte, und zwei⸗ tens, ob Kit's Mutter es auch gehörig verſtünde, wie ſie in der Abweſenheit ihres Sohnes für ſich ſelbſt Sorge tragen ſollte. 1
„Ich halte es kaum für wahrſcheinlich, daß er ihn wirklich verlieren könnte, aber ohne Zweifel ſind Kärrner einer großen Verſuchung ausgeſetzt, den Verluſt von Effekten vorzugeben,“ ſagte Frau Nubbles beſorglich, als der erſtere dieſer Punkte zur Sprache kam.
„Durchaus kein Zweifel,“ entgegnete Kit mit einer ernſten Miene;„in der That, Mutter, ich glaube, es war nicht recht, die Truhe ſich ſelbſt zu überlaſſen. Ich fürchte, es hätte Jemand mitgehen ſollen.“


