Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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feuchtete, welchem er mit ſtummem Wohlbehagen in tiefen Zügen zuſetzte, ohne jedoch irgend Jemanden dazu einzuladen ein Benehmen, wodurch er aber⸗ mals ſeine miſanthropiſche Geiſtesrichtung kräftig an den Tag legte.

Nachdem das Frühſtück endlich vorüber war, forderte Herr Codlin die Rechnung, die er ſammt dem Biere auf die ganze Geſellſchaft umlegte(ein Verfahren, das gleichfalls nach Menſchenhaß ſchmeckte, indem er die Geſammtſumme in zwei gleiche Hälften theilte, und die eine Hälfte ſich ſelbſt und ſeinem Freunde, die andere Nelly und ihrem Großvater zuwies). Sobald dieß pflichtlich ausgeglichen und Alles zur Abreiſe bereit war, verabſchiedeten ſie ſich von dem Wirth und von der Wirthin, und traten ihre Wanderſchaft an.

Und hier zeigte ſich Herrn Codlin's falſche Stel⸗ lung in der Geſellſchaft und die Wirkung, welche dieſer Umſtand auf ſeinen verwundeten Geiſt übte, im lebhafteſten Lichte; denn während er geſtern Abend von Herrn Polichinell alsHerr Patron an⸗ geredet und das Publikum auf dieſe Weiſe zu dem Glauben gebracht wurde, als halte er ſich dieſes Individuum nur zu ſeiner eigenen Beluſtigung, mußte er ſich jetzt peinlich unter der Laſt deſſelben Polichinell⸗ tempels hinſchleppen und denſelben in Perſon an einem ſchwülen Tage und über ſtaubige Wege auf ſeinen Schultern tragen. Statt den Herrn Patron mit einem unabläſſigen Witzfeuer oder durch das luſtige Raſſeln ſeiner Peitſche auf den Köpfen ſeiner Verwandten und Freunde aufzuheitern, lag der ſtrah⸗ lende Polichinell rückenlahm, ſchlaff und ſchlotterig in einer dunkeln Schachtel, die Beine um den Hals geſchlungen und ohne die mindeſte Spur irgend einer ſeiner geſelligen Eigenſchaften.

Herr Codlin plackte ſich ſchwerfällig weiter, höch⸗