Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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gingen; er hielt ſich dicht hinter der Schachtel mit den Puppen, von welchen er ganz bezaubert war, der heitere, kleine Mann trug dieſes werthvolle Ge⸗ päck an einem über die Achſel geſchlungenen Riemen, Nelly ging an der Hand ihres Großvaters mit, und Herr Codlin ſchlenderte langſam hintendrein, indem er gelegentlich den Kirchthurm und die benachbarten Bäume mit den nämlichen Blicken beehrte, wie er ſie in ſeiner Stadtpraxis nach den Kinder⸗ und Geſin⸗ deſtubenfenſtern zu werfen pflegte, wenn er ſich nach einem bequemen Platz umſah, wo das Puppenſpiel aufgepflanzt werden konnte,

Das Wirthshaus gehörte einem fetten, alten Wirthe und einer Wirthin, welche nichts gegen die Aufnahme ihrer neuen Gäſte einzuwenden hatten, ſondern Nelly's Schönheit lobten und mit einemmale ganz von ihr hingeriſſen waren. In der Küche be⸗ fand ſich, außer den zwei Puppenſpielern, keine wei⸗ tere Geſellſchaft, und das Kind dankte Gott, ein ſo gutes Quartier aufgefunden zu haben. Die Wirthin war ungemein erſtaunt, als ſie hörte, daß ſie den ganzen Weg von London zu Fuß gemacht hätten, und ſchien nicht wenig neugierig hinſichtlich ihrer weitern Beſtimmung zu ſeyn. Das Kind wich ihren Fragen ſo gut als möglich aus, was um ſo leichter anging, da die alte Dame ſelbſt davon abſtand, ſobald ſie bemerkte, daß ihre Nachforſchungen der Kleinen peinlich waren.

Dieſe zwei Herren wünſchen ihr Nachteſſen in einer Stunde einzunehmen, ſagte die Wirthin, indem ſie Nell mit in den Schenkverſchlag nahm,und ihr werdet gut thun, wenn ihr mit ihnen ſpeist. In⸗ zwiſchen ſollſt du etwas bekommen, was dir gut thun wird, denn ſicherlich kannſt du nach einem ſo langen Marſche etwas der Art brauchen. Nun, du brauchſt dich nicht um den alten Herrn zu bekümmern, denn wenn du getrunken haſt, ſoll er auch etwas bekommen.

Boz. XI. Humphrey's Wanduhr. 29