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gen Pilgerin bemerkt, daß einer ihrer kleinen Füße Blaſen hatte, und da ſie ein Weib und zugleich Mutter war, ſo wollte ſie die arme Nell nicht ziehen laſſen, bis ſie die Stelle gewaſchen und irgend ein einfaches Hausmittel darauf angewendet hatte, was ſie ſo ſorgfältig und mit ſo zarter Hand vollführte (obgleich dieſelbe rauh und hart von der Arbeit war), daß das Kind in der Ueberfülle ihres Herzens nicht mehr, als ein glühendes„Gott lohne es Euch!“ auszuſprechen vermochte; auch konnte ſie nicht zu⸗ rückſehen, oder auch nur Worte finden, bis ſie die Hütte weit hinter ſich hatten. Als ſie ſich jetzt um⸗ wandte, ſah ſie, wie die ganze Familie, ſelbſt den alten Großvater nicht ausgenommen, auf dem Wege ſtand und ihnen nachſah; und ſo verabſchiedeten ſie ſich unter vielen Handſchwenkungen und grüßendem Zunicken— aber auch nicht ohne Thränen, wenig⸗ ſtens von einer Seite.
Sie hatten ſich— freilich langſam und be⸗ ſchwerlicher, als es bisher der Fall geweſen— un⸗ gefähr eine Stunde oder etwas darüber weiter ge⸗ plackt, als ſie hinter ſich Rädergeraſſel vernahmen, und ein Rückblick belehrte ſie, daß ihnen ein leerer Karren raſch nachkam. Als er bei ihnen anlangte, ließ der Treiber ſein Pferd Halt machen und ſah Nelly ernſt an.
„Habt ihr in einer Hütte dort ausgeruht?“ fragte er.
„Ja, Sir,“ verſetzte das Kind.
„Ah! Man hat mir dort geſagt, ich ſolle mich nach euch umſehen,“ verſetzte der Mann.„Ich fahre den gleichen Weg. Gebt mir Eure Hand. Hinauf mit Euch, Meiſter.“
Dieß war eine große Erleichterung, denn ſie waren ſehr müde und konnten ſich kaum weiter ſchlep⸗


