Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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431 geretteten Mitteln ſeinen letzten ſchwachen Stand zu

behaupten ſuchte; aber Steuerbeamte und Gläubiger kamen hieher, wie an andere Orte, und die Armuth,

die noch ſchwach ankämpfte, war kaum weniger un⸗ fläthig und augenfällig, als diejenige, welche ſchon längſt allen Widerſtand aufgegeben hatte. Dieß war ein weiter, weiter Strich— denn das niedrige Feldlagergefolge des Reichthums ſteckt ſeine Zelten auf Meilen in die Runde auf— aber ſein Charakter blieb ſich immer gleich. Feuchte, ver⸗ faulende Häuſer, manche zu vermiethen, manche noch auszubauen, viele erſt halb gebaut und ſchon wieder vermodernd— Wohnungen, wo man ſchwer ſagen konnte, ob der Vermiether oder der Miether mehr zu bedauern war— Kinder, dürftig genährt und gekleidet, die auf jeder Straße herumlungerten und ſich im Staube wälzten— ſcheltende Mütter, die unter lärmenden Drohungen mit ihren Holz⸗ ſchuhen das Pflaſter ſtampften— ſchäbige Väter, mit glanzloſen Blicken an das Geſchäft eilend, welches ihnen das„tägliche Brod“ und nicht weiter ein⸗ brachte— Mangweiber, Wäſcherinnen, Schuhflicker, Schneider, Lichterzieher, die in Stuben und Küchen, Hinterräumen und Dachkammern(bisweilen all' dieß unter demſelben Dache) ihr Gewerbe trieben— Zie⸗ gelfelder, an Gärten gränzend, die mit alten Faß⸗ dauben oder bei einem Brande geſtohlenen, halb verkohlten Balken verzäunt waren— Wälle von

Seegras, Neſſeln, Schilf und Auſterſchaalen, in