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tagskleider vergaß, wenn ſie mit dem Kinde ſchäckerte, welches über des Vaters Schultern weg jubelte und lachte; ein andermal unterhielt ich mich mit irgend einer vorübergehenden Scene von Galanterie oder Courmacherei, und freute mich in dem Glauben, daß für dieſen Abend wenigſtens die halbe Welt der Ar⸗ men froh war.
Als die Nacht einbrach, ſtreifte ich noch immer durch die Straßen, denn ich fühlte Geſelligkeit in den glänzenden Feuern, die ihren warmen Wider⸗ ſtrahl auf die Fenſter warfen, an denen ich vorbei⸗
ging, und vergaß ganz meiner Einſamkeit, indem ich
mir das frohſinnige Treiben, welches überall vorherrſchte,
vergegenwärtigte. Endlich blieb ich zufällig vor
einem Wirthshauſe ſtehen, an deſſen Fenſter ich einen Speiſezettel ſtecken ſah, und dieß machte mich neu⸗ gierig, zu erfahren, welche Art von Leuten allein im Gaſthofe ſpeisten.
Ich glaube, einſame Leute ſind, ohne es ſelbſt zu wiſſen, gewöhnt, die Einſamkeit als ihr ausſchließ⸗ liches Vorrecht zu betrachten. Ich hatte eine lange, lange Reihe von Jahren dieſen großen Feſttag allein in meinem Zimmer zugebracht, und ihn nie für etwas anderes, als für einen allgemeinen Freuden⸗ tag betrachtet. Nur einen Haufen Gefangener und Bettler nahm ich, und zwar mit kummervollem Her⸗ zen, davon aus; aber dieß waren nicht die Leute, für welche Wirthshausthüren offen ſtehen. Waren
wohl Gäſte drinnen, oder diente der Speiſezettel als
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