Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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das Dienſtperſonale hinunterſah, welches träge die Ueberbleibſel des Feſtmahles aufräumte, und mit ſehr empfehlenswerther Beharrlichkeit alle Gläſer und Flaſchen austrank.

Seine Aufmerkſamkeit erſchlaffte ünalig und er fiel in einen feſten Schlaf.

Als er erwachte, glaubte er, es müſſe mit ſeinen Augen etwas vorgegangen ſeyn; er fand jedoch nach einigem Reiben bald, daß das Mondlicht wirklich durch das öſtliche Fenſter ſtrömte, daß die Lampen erloſchen waren, und daß er ſich allein befand. Er horchte aber kein fernes Flüſtern in den wieder⸗ hallenden Gängen, nicht einmal das Zuſchlagen einer Thüre unterbrach die tiefe Stille; er taſtete ſich die Treppe hinunter und fand, daß die Thüre des Erd⸗ geſchoßes von außen verſchloſſen war. Jetzt begann er zu begreifen, daß er lange geſchlafen haben mußte, daß man ihn überſehen, und daß er die Nacht über hier in Gewahrſam zu verbleiben hatte.

Sein erſtes Gefühl war wohl nicht das behag⸗ lichſte, denn es war ein dunkler, kalter, dumpfigrie⸗ chender Ort auch etwas zu groß, als daß ſich ein Mann in einer ſolchen Lage darin heimlich füh⸗ len konnte. Als jedoch die Beſtürzung der erſten Ueberraſchung vorüber war, nahm er den Vorfall

leicht auf die leichte Achſel und entſchloß ſich, wieder

die Treppe hinaufzutappen und ſich's, ſo gut als thunlich, bis zum Morgen auf der Gallerie bequem