Der Uhrkaſten.
Es iſt meine Abſicht, die Leſer beſtändig von meinem Kaminwinkel aus anzureden, und ich möchte wohl hoffen, daß die Berichte, welche ich von unſern Geſchichten und Verhandlungen, unſern ruhigen Spekulationen und unſern thätigeren Abenteuern gebe, nie unwillkommen wären. Um jedoch nicht gleich anfangs zu weitſchweifig zu werden, indem ich zu lange bei unſerer kleinen Geſellſchaft verweile und die Begeiſterung, womit ich dieſe erſte Seligkeit mei⸗ Lebens betrachte, mit dem geringern Grade von Theilnahme verwechsle, welchen vielleicht diejenigen, welche ich anrede, dafür fühlen werden, ſo habe ich es, wie man geſehen, für paſſend zrächtet, damit abzubrechen.
Da ich jedoch innig an meiner alten Freundin hänge, und daher ganz natürlich den Wunſch hege, daß alle ihre Verdienſte nach Würde bekannt werden, ſo fühle ich mich verſucht(allerdings etwas unregel⸗ mäßig und gegen unſere Geſetze), den Kaſten der Wanduhr zu öffnen. Die erſte Papierrolle, welche mir zu Handen kommt, iſt ein Manuſeript des tauben


