Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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humoriſtiſchen, und noch mehr dadurch, daß er ſich in kleinen Trauerſpielen verſuchte, die er dann mit ſeinen Geſpielen aufführte. Die Umſtände nöthigten ihn, ſich möglichſt bald eine Quelle eignen Erwerbs zu öffnen, und ſo nahm er zunächſt als Schreiber Dienſte bei einem Advokaten. Wie dieſe Stellung auch ſonſt ſein mochte, ſo iſt ſte doch, wo nicht von entſcheidendem, doch von großem Einfluſſe auf ſeine ſpätere Geiſtesbildung und Geſchmacksrichtung geweſen, indem ſie ihm Gelegenheit gab, in den unteren Volksſchichten Beobachtungen an⸗ zuſtellen.

Weshalb Dickens dieſe Laufbahn verließ und ſich zum Stenographen auszubilden beſchloß, iſt nicht bekannt;

indeß iſt aus der Bedeutung, welche dieſe Claſſe in Eng⸗ land als Berichterſtatter der großen Blätter hat, und aus 3 dem Eifer, mit dem Dickens ſich dabei zwei Jahre lang

ſeiner literariſchen Fortbildung auf dem britiſchen Muſeum

widmete, zu ſchließen, daß er damit einem innern Zuge

nach der Höhe gefolgt ſei. Sein Genius, geweckt und gefördert von ſeinem Fleiße, begann denn auch bald ſeine

. Früchte zu zeigen. Bald hatte er ſich, als Berichterſtatter der geiſtlichen Gerichtshöfe, einen Ruf gegründet; der

3 Unternehmer desParlamentsſpiegels gewann ihn zum Mitredacteur, und nicht lange darnach öffnete ihm das 3 Morning Chronicle, damals Organ des Miniſteriums Melbourne, ſeine Spalten, in welche er Lebensbilder aus dem Treiben der Hauptſtadt lieferte, worunter einige den