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„Ja, das kann ich wirklich. Was bin ich anders, als auch ein Träumer, Rick?“
„Ich will wieder von vorn anfangen,“ ſprach Ri⸗ chard, in deſſen Augen ein eigenthümliches Licht glänzte.
Mein Bräutigam kam etwas näher zu Ada her, und ich ſah, wie er in feierlicher Weiſe die Hand empor hob, um meinen Vormund auf Etwas aufmerkſam zu machen.
„Wann werde ich dieſen Ort verlaſſen, um die an⸗ muthige Gegend aufzuſuchen, wo die alten Zeiten wieder aufleben,— wo ich ſo viel Kraft haben werde, zu ſagen, was Ada mir geweſen,— wo ich im Stande ſein werde, mich an meine vielen Fehler und Verblendungen zu erin⸗ nern,— wo ich mich daraufvorbereiten werde, meinem noch ungebornen Kinde ein würdiger Führer zu ſein?“ ſprach Richard.„Wann ſoll ich gehen?“
„Lieber Rick, ſobald Du ſtark genug biſt,“ erwiderte mein Vormund.
„Liebe Ada!“ 7
Er ſuchte ſich ein Bischen aufzurichten. Allan richtete ihn auf, ſo daß ſie ihn an ihrer Bruſt liegen laſſen konnte, — was er geſucht hatte.
„Ich habe mich großen Unrechts gegen Dich ſchuldig gemacht, liebe Ada. Ich bin wie ein armer, dürrer Schat⸗ ten auf Deinen Weg gefallen,— ich habe Dich mit Ar⸗ muth und Noth verbunden,— ich habe Deine Mittel ſchmählich vergeudet. Willſt Du mir All' dieſes verzeihen, Ada, ehe ich wieder von vorn aufange?“
Ein Lächeln verklärte ſein Geſicht, während ſie ſich über ihn beugte, um ihn zu küſſen. Er legte das Geſicht langſam auf ihre Bruſt nieder, ſchlang die Arme enger um ihren Hals, und fing mit einem letzten Seufzer von vorn au. Aber nicht in dieſer Welt,— o nein, nicht in dieſer Welt! ſondern in jener beſſeren Welt, welche die Ungerechtigkeſten und Unvollkommenheiten dieſer Welt aus⸗ gleicht.—
Als zu einer ſpäten Stunde ſchon Alles ſtill war,


