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der Eindruck, den ſie auf ihn macht, minder angenehm iſt, als bei der früheren Gelegenheit. Eine hochmüthige Miene verbreitet eine kalte Atmosphäre um ſie her, und es liegt in ihrer Haltung nicht mehr, wie früher, Etwas, was zur Offenheit ermuthigt.
„Verzeihen Sie, mein Herr,“ fpricht Lady Dedlock in verdroſſenem Toue,„darf ich wohl fragen, ob in Betreff der Neigung Ihres Sohnes zwiſchen Ihnen und Letzterem Etwas vorgefallen iſt?“
Es iſt für ihre ſchmachtenden Augen faſt zu läſtig und mühſam, auch nur einen Blick auf ihn zu werfen,
während ſie dieſe Frage an ihn ſtellt.
„Trügt mich mein Gedächtniß nicht, Lady Dedlock, ſo ſagte ich, als ich früher das Vergnügen hatte, Sie zu ſehen, daß ich meinem Sohne ernſtlich rathen wollte, dieſe— Neigung zu beſiegen.“
Der Eiſenwerkbeſitzer wiederholt den Ausdruck, deſſen ſich my Lady bedient hat, mit einiger Emphaſe.
„Und haben Sie das gethan?“
„O, uatürlich habe ich es gethan.“
Sir Leiceſter nickt mit dem Kopfe und billigt damit das Benehmen des Eiſenmanns. Recht paſſend— das. Da der Eiſenmann geſagt hat, er wolle es thun, ſo war es auch ſeine Pflicht. Kein Unterſchied in dieſer Be⸗ ziehung zwiſchen den gemeinen und den edlen Metallen. Höchſt paſſend— das.
„Und hat er gethan, wie Sie ihm geſagt?“
„In dieſem Stücke kann ich Ihnen wahrlich nicht dienen, Lady Dedlock. Ich kann Ihnen in dieſer Be⸗ ziehung keine beſtimmte Antwort geben. Ich fürchte, er hat es nicht gethan. Wahrſcheinlich noch nicht. In un⸗ ſerer Lebensſphäre paaren wir zuweilen eine Abſicht mit unſerer— unſerer Neigung,— ein Umſtand, der es nicht ſo ganz leicht macht, derſelben wieder los zu werden. glaube, es iſt ſo ziemlich unſere Weiſe, die Sache ernſt zu nehmen.“


