Teil eines Werkes 
5.-10. Bd. (1853)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

Kann nicht ſein, kann ſchlechterdings nicht ſein, ſagt der Coroner.Sie haben den Knaben gehört.Kann nicht genau ſagen, das iſt nicht zuläſſig, wie Sie wiſſen. Wir können das vor Gericht nicht annehmen, meine Herren. Es iſt eine fürchterliche Verdorbenheit. Fort mit dem Jungen!

Der Junge muß zur großen Erbauung der Zuhörer⸗ ſchaft, insbeſondere aber des kleinen Swills, des ko⸗ miſchen Sängers, abtreten.

Nun! Iſt kein anderer Zeuge hier?

Kein anderer Zeuge!

Wohlan, meine Herren! Hier iſt ein unbekannter Mann, von dem es bewieſen iſt, daß er ſeit anderthalb Jahren die Gewohnheit gehabt hat, Oplum in großen Quantitäten zu ſich zu gehmen. Man hat ihn todt ge⸗ funden, todt, weil erzu viel Opium zu ſich genommen hatte. Glauben Sie nun, Sie haben irgend einen Be⸗ weis, der Sie zu dem Schluſſe berechtigen konnte, daß er einen Selbſtmord an ſich begangen, ſo werden Sie zu dieſem Schluſſe kommen. Glauben Sie dagegen, der Tod ſei ein zufälliger geweſen, ſo werden Sie Ihr Verdict in dieſer Richtung abgeben.

Das Verdict wird in dieſer Richtung abgegeben. Tod zufällig. Kein Zweifel.

Meine Herren, Sie können nun gehen. Vergnügten Nachmittag!

Während der Coroner ſeinen Oberrock zuknöpft, gibt er mit Mr. Tulkinghorn dem abgewieſenen Zeugen in einer Ecke eine Privataudienz.

Das ungraziöſe Geſchöpf weiß nur ſo viel, daß der todte Mann( den er ſo eben an ſeinem gelben Geſichte und ſeinem ſchwarzen Haare wieder erkannt hat) auf der Straße bisweilen von Gaſſenjungen verfolgt und verhöhnt worden iſt. An einem kalten Winterabende, an dem er, der Junge, unter einem Hauseingange, an ſeinem Kreuzwege, vor Kälte gezittert habe, habe der Mann ſich

umg Jun

gefr keine Keir ein wäh Seit und

habe auch ſeltſe derſe gehe wenn Jung ihm

ſich abwi wollt Er n

Mr. die 4 chen Kreu Finge

der 9 ein h eingel zieht; ſich Theat beſchl