Teil eines Werkes 
5.-10. Bd. (1853)
Entstehung
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meiner Seele nicht thun, Sir! Vor etwa anderthalb Jahren, ſo viel ich mich erinnern kann, iſt es ſo lange her, daß er ſich in dieſem Lumpen⸗ und Flaſchen⸗ laden einmiethete

Ja, ja, ſo lange iſt es wirklich! ſpricht Krook, mit dem Kopfe nickend.

Vor etwa anderthalb Jahren alſo, ſpricht Mr. Snagsby etwas geſtärkt,kam er eines Morgens nach dem Frühſtücke zu uns, und produzirte, als er mein Weibchen( das ich Mrs. Snagsby nenne, wenn ich dieſen Ausdruck gebrauche) in unſerem Laden fand, ein Specimen ſeiner Handſchrift, und gab ihr zu verſtehen, daß er Copialien zu bekommen wünſche, und daß er ſie erſuche, ihn Mr. Snagsby beſtens zu empfehlen.

Nun aber iſt mein Weibchen Fremden im Allge⸗ meinen nicht ſehr gewogen, ich kann es wohl ſagen, wenn ſie Etwas von ihr wollen. Ich weiß aber nicht, was ſie für dieſen Menſchen ſo ziemlich einnahm; ob es nun der Umſtand geweſen, daß er unraſirt, oder daß ſein Haar ungeordnet war, oder ob irgend ein anderer Grund obwaltete, der bei Damen ſein Gewicht hat, über⸗ laſſe ich Ihnen, zu beurtheilen. Kurz und gut, ſie nahm das Specimen, und ebenſo auch die Adreſſe an.

Mein Weibchen hat nicht das beſte Ohr für Namen, faͤhrt Mr. Snagsby fort, nachdem er ſeinen hochachtungsvollen Huſten hinter ſeiner Hand befragt hat, und es erſchien ihr Nemo als eine und dieſelbe Perſon mit Nimrod. Aus dieſem Grunde nahm ſie ſo die Ge⸗ wohnheit an, mich beim Eſſen zu fragen: ‚Snagsby, haſt Du für Nimrod noch keine Arbeit gefunden? oder: Snagsby, warum haſt Du nicht die achtunddreißig Chancery⸗Folioblätter, im Prozeſſe Jarndyce, Nimrod gegeben? oder ſo was. Und ſo kam es, daß ich ihm nach und nach Copialien zu beſorgen gab. Und dieß iſt beinahe Alles, was ich von ihm weiß; nur ſo viel kann ich noch ſagen, daß er ein äußerſt geſchwinder Arbeiter

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