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einem der Rahmen heraus ſchaut Mr. Snagsby die Mrs. Snagsby an, und aus dem andern Mrs. Snagsby den Mr. Snagsby) ſind in ihren Augen Raphael'’ſche oder
Tizian'ſche Wunderwerke. Guſter hat alſo für ihre vie⸗
len Entbehrungen doch auch wieder einigen Erſatz. Alles, was nicht zu den praktiſchen Myſterien des Geſchäftes gehört, überläßt Mr. Snagsby ſeiner Ehe⸗ hälfte, Mrs. Snagsby. Sie hat das Finanzdepartement unter ſich, macht den Steuereinnehmern Vorwürſe, be⸗ ſtimmt den Ort und die Zeit, wo die ſonntägliche An⸗ dacht verrichtet werden ſoll, regelt die Vergnügungen Mr.
(Snagsby's, und hält ſich ſchlechterdings nicht für ver⸗
antwortlich in Betreff deſſen, was ſie für den Tiſch au⸗ zuſchaffen für gut findet. Dadurch iſt ſie nun für die
Frauen in der Nachbarſchaft,— das heißt, weit Chan⸗
cery⸗Lane hinab,— und zwar auf beiden Seiten,— ja ſogar draußen in Holborn,— eein hoher Maßſtab
dder Vergleichung geworden. Dieſe Frauen fordern näm⸗
lich, bei allen häuslichen Scharmützeln, ihre Männer
auf, den Unterſchied zwiſchen ihrer(der Frauen) und
Mrs. Snagsby'’s Stellung, und ihrem(der Männer) and Mr. Snagsby's Betragen zu betrachten.
Die Fama, die fledermausartig immer um Cook’'s Court herumfliegt, und Jedermanuns Fenſter berührt, zu welchen ſie hinein⸗ und wieder herausſchwirrt, ſagt, Mrs. Sunagsby ſei eiferſüchtig und in ihrem Vexfahren etwas inquiſitoriſch; und Mr. Snagsby werde bisweilen durch die Quälereien ſeiner Ehehälfte aus dem Hauſe vertrie⸗ ben. Feruer will das Gerücht wiſſen, daß Mr. Snagsby, wenn er auch nur den Muth einer Maus hätte, dieſe Quälereien ſich nicht gefallen laſſen würde. Ja man bemerkt ſogar, daß die Frauen, die ihn ihren eigenſin⸗ nigen Männern als ein glänzendes Muſter hinſtellen,
daß Niemand das mit größerem Hochmuthe thut, als
ſeine gewiſſe Dame, deren Cheherr im Verdachte ſteht,
in Wirklichkeit mit Verachtung auf ihn herabſehen, und


