Teil eines Werkes 
1.-4. Bd. (1852)
Entstehung
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Ich weiß zwar wohl, fuhr Mr. Guppy fort, ſich über die Gerichte hinlehnend, und, wie ich ſonderbarer Weiſe wieder fühlte, mich mit ſeinem frühern ſcharfen Blicke anſchauend( wie geſagt, ich fühlte, daß er mich anſchaute, obgleich meine Augen nicht auf ihn geheftet waren),ich weiß zwar wohl, daß mein Antrag, allem Anſchein zufolge, in materieller Beziehung kein ſehr glänzender iſt. Aber, Miß Summerſon! Engel, Engel! Ach, klingeln Sie doch nicht, ich bitte Sie darum! Aber ich bin in einer guten Schule aufgewachſen, und bin an eine ſehr mannigfaltige Praxis gewöhnt.

Obgleich ich noch ein junger Mann bin, ſo habe ich doch Beweiſe genug beizubringen gewußt; ich habe Proceſſe vorbereitet und kenne das praktiſche Leben. Wäre ich nun mit Ihrer Hand geſegnet, welche Mittel könnte ich dann nicht finden, Ihr Intereſſe zu fördern, und Sie zu einer reichen Fran zu machen! Was könnte ich nicht erfahren, das Sie nahe angeht? Ich weiß zwar jetzt Nichts; aber was könnte ich nicht wiſſen, wenn ich Ihr Vertrauen beſäße und Sie mich anſpornten?

Ich ſagte ihm, daß er ſich an mein Intereſſe, oder an das, was er für mein Intereſſe hielte, mit eben ſo wenig Erfolg wendete, als vorher an meine Liebe, und ſetzte hinzu, er möchte es nur merken, daß ich ihn bäte, alsbald wegzugehen.

Grauſame Miß, ſprach Mr. Guppy,hören Sie nun noch ein Wort! Sie müſſen wohl an dem Tage, wo ich am Whytorſeller wartete, geſehen haben, daß ich von Ihren Reizen ganz bezaubert war. Ich glaube, Sie müſſen bemerkt haben, daß ich mich nicht enthalten konnte, dieſen Reizen einen Tribut darzubringen, als ich den Tritt der Miethkutſche hinaufſchlug..

Es war zwar nur ein kleiner Tribut, den ich Dir darbrachte; aber es war derſelbe gut gemeint. Seit jener Stunde hat ſich Dein Bild in mein Herz einge⸗ graben.