156 Die Pickwicker.
1»Ja, es würde ihnen ſehr empfindlich ſein,« ſagte Miſtreß Sanders.
»Aber die Klägerin muß und muß den Prozeß ge⸗ winnen,« begann Miſtreß Cluppins wieder.
»Ich hoffe es,« ſeufzte Miſtreß Bardell.
d, das läßt ſich gar nicht bezweifeln,« entgegnete Miſtreß Sanders.
„Recht ſchön,« ſagte Sam, indem er aufſtand, und ſein Glas auf den Tiſch ſetzte.»Alles, was ich ſagen kann, iſt, daß ich wünſche, ſie möchten ihn gewinnen.«
»Danke Ihnen herzlichſt, Herr Weller,« erwiederte Frau Bardell ſehr gerührt.
»Und was ich von dem Dddſon und Fogg ſagen
kann,« fuhr Herr Weller fort,»die ſolche Dinge aus Spekulation übernehmen, ſo wie von dem andern men⸗ ſchenfreundlichen und gutmüthigen Herren derſelben Pro⸗ feſſion, die die Leute gratis gegeneinander hetzen, und ihre Schreiber antreiben, kleine Zänkereien zwiſchen ihren Nachbarn und Bekannten aufzuſpüren, oder gar zu ver⸗ anlaſſen, die wohl ohne Prozeſſe beigelegt werden könnten — alles, was ich von dieſen ſagen kann, iſt, daß ich wünſchte, ſie bekämen den Lohn, den ich ihnen auszahlen möchte.«
»O, ich wünſche, Sie erhielten den Lohn, den jede gute Seele ihnen gern gönnen wird,« ſagte Frau Bar⸗ dell, welche mit der Aeußerung Sams ſehr zufrieden zu ſein ſchien.
»Amen,« verſetzte Sam,»ſie würden ganz heiter und vergnügt davon leben können.— Wünſche Ihnen wohl zu ſchlafen, meine Damen!« 4
Die Wirthin ließ Sam gehen, ohne ihn, zur großen Beruhigung von Miſtreß Sanders, zu den Ferkelfüßchen und dem geröſteten Käſe einzuladen, welchen Gerichten
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