Teil eines Werkes 
7. Th. (1839)
Entstehung
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14 Nieolaus Nickleby.

ſtand der Neugierde ſei, und man konnte leicht bemerken, daß er an dieſem Tage bei dem Wettrennen mehr in der Abſicht erſchienen war, ſehr viel Bekannte zu ſehen, und ſo mit einem Male ſo viel als möglich Aerger zu überſtehen, als ſich zu vergnügen. Man ſah auf ſeinem Geſichte noch eine leichte Narbe, und ſo oft er erkannt wurde, wie das faſt jede Minute bei hereinkommenden oder hinausgehenden Perſonen geſchah, machte er einen Verſuch, dieſelbe mit ſeinem Handſchuh zu bedecken, wo⸗ durch er deutlich bewies, wie tief er den Schimpf em⸗ pfand, den er erfahren hatte.

»Ah, Hawk!« ſagte ein ſehr fein gelleideter Mann. »Wie geht es, alter Burſch?«

Dies war ein Nebenbuhler, der ebenfalls junge Herren abrichtete und derjenige, welchen Mulberry am tiefſten am meiſten haßte und zu begegnen fürchtete. Sie drück⸗ ten einander ſehr herzlich die Hände.

»Und wie geht es jetzt, alter Kerl, he?«

»Ganz gut, ganz gut,« antwortete Sir Mulberry.

»Das iſt Recht,« entgegnete der Andere.»Wie geht es, Veriſopht? Er iſt etwas heruntergekommen, unſer Freund da, noch nicht im beſten Zuſtande, he?«

Es muß bemerkt werden, daß der Sprecher ſehr weiße Zähne hatte, und wenn gar keine Gelegenheit zum Lachen war, ſeine Rede gewöhnlich mit einem»he 2⸗ ſchloß, um ſeine Zähne zu zeigen.

»Er iſt in ganz gutem Zuſtande,« antwortete der

junge Mann nachläſſig.

»Auf Seele, es freut mich das zu hören,« entgegnete der Andere.»Sie ſind eben von Brüſſel zurückge⸗ kommen?«

»Wir kamen erſt vorige Nacht in der Stadt an,«

ſagte Lord Frederik. Sir Mulberry wendete ſich ab, um