Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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4 Vorrede.

werden kann. Der Verfaſſer lebt der Hoffnung, daß er die Schwierigkeiten ſeines Unternehmens mit Erfolg be⸗ ſiegt hat, und, wenn man den Pickwick⸗Papieren vor⸗ wirft, daß ſie nur eine Reihefolge von Abenteuern ſind, in denen die Scenen immer wechſeln und die Charaktere kommen und gehen, wie die Männer und Frauen, denen wir in der wirklichen Welt begegnen, ſo kann er ſich nur damit beruhigen, daß ſie auf nichts weiter Anſpruch machen, und daß derſelbe Vorwurf gegen die Werke einiger der berühmteſten engliſchen Schriftſteller vor⸗ gebracht worden iſt. 3

Die folgenden Seiten wurden von Zeit zu Zeit ge⸗ ſchrieben, faſt wie die Gelegenheit es gab. Da ſie dem größten Theile nach in der Geſellſchaft eines ſehr theuren jungen Freundes geſchrieben wurden, der jetzt nicht mehr lebt, ſo ſtehen ſie in dem Geiſte des Schriftſtellers zu⸗ gleich mit der glücklichſten Periode ſeines Lebens und mit dem traurigſten und ergreifendſten Ereigniß in Verbindung.

Die faſt beiſpielloſe Güte und Gunſt, mit der dieſe Blätter durch das Publikum aufgenommen wurden, wird ihcein Verfaſſer, ſo lange er lebt, eine nie verſiegende Quelle dankbarer und angenehmer Erinnerung ſein. Er hofft, daß in dieſem Buche kein Ereigniß oder kein Aus⸗ druck ſich findet, der auf der zarteſten Wange eine Scham⸗ röthe hervorrufen, oder die Gefühle der empfindlichſten Perſon verletzen könnte. Wenn eine ſeiner unvollkomme⸗ nen Schilderungen, während ſie Unterhaltung gewährt, auch nur einen Leſer veranlaſſen ſollte, beſſer von ſeinen Mitmenſchen zu denken und auf die glänzenden und freundlicheren Seiten der menſchlichen Natur zu blicken, ſo würde der Verfaſſer ſich ſtolz und glücklich fühlen, ein ſolches Ergebniß herbeigeführt zu haben.