74 Sechsundzwanzigſtes Kapitel.
mitgenommen habe. Mrs. Plorniſh und ihr Vater ſtanden ſehr niedergeſchlagen und den Kopf ſchüttelnd oben auf der Treppe an ihrem Ende des Hofes.
Es war Niemand ſichtbar, als Arthur und Mr. Rugg das Comtoir erreichten. Aber ein ältliches Mitglied der jü⸗ diſchen Gemeinde, gut in Rum conſervirt, folgte ihnen auf dem Fuße und ſah zu der Glasthür hinein, ehe Mr. Rugg einen der eingetroffenen Briefe erbrochen hatte.„O!“ ſagte Mr. Rugg, als er aufblickte.„Wie geht es Ihnen? Nur herein— Mr. Clennam, ich glaube, das iſt der Herr, von dem ich ſprach.“
Der Herr nannte als den Zweck ſeines Beſuchs ein„ganz kleines Geſchäftche“ und vollzog ſeinen gerichtlichen Auftrag.
„Soll ich Sie begleiten, Mr. Clennam?“ fragte Mr. Rugg höflich, indem er ſich die Hände rieb.
„Ich dank' Ihnen. Ich will lieber allein gehen. Sein Sie ſo gut und ſchicken Sie mir meine Sachen“ Mr. Rugg⸗ ſagte in ſorglos heiterer Weiſe zu und ſchüttelte ihm die Hand. Er und ſein Begleiter gingen dann hinunter, ſtiegen in den erſten Wagen, der zu haben war, und fuhren nach der alten Pforte.
„Wo ich mir wenig träumen ließ, der Himmel verzeih mir's, jemals ſo Einlaß zu finden,“ ſagte Clennam zu ſich.
Mr. Chivery hatte die Jour und der junge John war in dem Portierhäuschen: entweder als abgelöſt oder im Be⸗ griff, abzulöſen. Beide waren mehr erſtaunt, als ſie den neuen Gefangenen erkannten, als man von Schließern hätte


