Teil eines Werkes 
8. Th. (1857)
Entstehung
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148 Zweiundzwanzigſtes Kapitel.

Wer reitet dort ſo ſpät vorbei? Compagnon de la Majolaine!

Wer reitet dort ſo ſpät vorbei? Immer froh!

Es war nicht das Erſtemal, daß er ſich das Liedchen des Kinderſpiels zurückrief, von dem der Mann dieſe Strophe ge⸗ ſummt hatte, während er neben ihm ſtand; aber er war ſich ſo wenig bewußt, daß er ihn laut hergeſagt hatte, daß er zuſammenſchrak, als er den nächſten Vers hörte:

Von des Königs Rittern iſt's die Blume,

Compagnon de la Majolaine, Von des Königs Rittern iſt's die Blume Immer froh!

Cavalletto hatte ehrerbietig die Worte und die Melodie eingeſchoben, in der Meinung, er habe abgebrochen, weil ihm die Fortſetzung unbekannt ſei.

Ah! Sie kennen das Lied, Cavalletto?

Beim Bacchus, ja, Sir! Jedermann kennt es in Frank⸗ reich. Ich habe es viele Mal von kleinen Kindern ſingen hören. Das letzte Mal, wo ich es habe gehört, ſagte Mr. Baptiſt, früher Cavalletto, der gewöhnlich wieder ſeine Sätze baute, wie er es von Jugend auf gewohnt geweſen, wenn ſich ſeine Erinnerungen der Heimath näherten,war es von einer lieblichen Kinderſtimme. Ein ſehr hübſches, ſehr un⸗ ſchuldiges Stimmchen. Altro!

Das letzte Mal, wo ich es gehört habe, entgegnete Arthur,war es von einer Stimme, die ganz das Gegentheil von hübſch und ganz das Gegentheil von unſchuldig war. Er ſagte dies mehr zu ſich als zu ſeinem Gefährten und ſetzte