Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Mrs. Gowan beſinnt ſich, daß es durchaus nicht geht. 15

Die hochgeborne Wittwe warf ihm einen zornigen Blick zu, ſchüttelte aber ihren Zorn mit ihrem Kopf und ihrem Fächer ab, und verfolgte ruhig ihren Weg wie vorhin.

Es macht keinen Unterſchied. Mein armer Junge war daran gewöhnt und natürlich wußten Sie es und waren auf die Folgen gefaßt. Ich habe die Folgen immer klar voraus⸗ geſehen und bin nicht überraſcht. Und Sie darf es auch nicht überraſchen. In der That, es kann Sie nicht überraſchen. Sie müſſen darauf gefaßt geweſen ſein.

Mr. Meagles ſah ſeine Frau an und dann Clennam, biß ſich in die Lippen und huſtete.

Und nun muß mein armer Junge hören, fuhr Mrs. Gowan fort,daß er ſich auf eine Vermehrung ſeiner Fami⸗ lie und alle damit verbundenen Ausgaben gefaßt machen muß! Der arme Henry! Aber jetzt kann nicht mehr gehol⸗ fen werden; dazu iſt es zu ſpät. Nun ſagen Sie mir nicht, das hätte ſich erwarten laſſen, als ſagten Sie damit etwas Neues, Papa Meagles; weil das zu viel wäre.

Zu viel, Madam? ſagte Mr. Meagles, der ſie nicht zu verſtehen ſchien.

Schon gut, ſchon gut! ſagte Mrs. Gowan, indem ſie ihm mit einer ausdrucksvollen Handbewegung ſeine unter⸗ geordnete Stelle anwies.Das iſt zu viel für meines ar⸗ men Jungen Mutter. Sie ſind feſt verheirathet und können nicht geſchieden werden. Schon gut, ſchon gut! Ich kenne das! Sie brauchen mir das nicht zu ſagen, Papa Meagles. Ich kenne es recht gut. Was ſagte ich eben? Daß es ein