Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Mrs. Gowan beſinnt ſich, daß es durchaus nicht geht. 5

er ſein Ich aus der Beſchreibung ganz und gar weg ließ. Er ſagte nie, ich habe dieſe Anwendung entdeckt oder dieſe Com⸗ bination erfunden, ſondern zeigte die ganze Sache, als wenn der göttliche Werkmeiſter ſie gemacht und er ſie zufällig gefunden hätte. So beſcheiden war er dabei, ein ſo ange⸗ nehmer Schimmer von Reſpect davor vermiſchte ſich mit ſei⸗ ner ſtillen Bewunderung der Sache und ſo ruhig überzeugt war er, daß ſie auf unumſtößliche Geſetze gegründet ſei.

Nicht nur dieſen Abend, ſondern verſchiedene Abende hintereinander fand Clennam einen großen Genuß in dieſer Auseinanderſetzung. Je mehr er ſich damit beſchäftigte und je öfter ſein Auge auf das graue Haupt ſah, welches ſich darüber beugte, und auf das geſcheidte Auge, das mit Freude an dem Plane und mit Liebe dafür leuchtete, deſto weniger konnte ſich ſeine jüngere Energie mit dem Gedanken vertra⸗ gen, ihn fallen zu laſſen, ohne noch einen Verſuch zu machen. Endlich ſagte er:

Doyce, endlich kam es dahin, daß die Sache entweder mit der Himmel weiß wie viel geſcheiterten Plänen vergeſſen oder von vorne wieder angefangen werden mußte?

Ja, entgegnete Doyce,ſo weit waren die hohen Herr⸗ ſchaften nach etwa einem Dutzend Jahren gekommen.

Hübſche Burſche! ſagte Clennam bitter.

Es iſt nur, was gewöhnlich geſchieht, bemerkte Doyce. Ich darf keinen Märtyrer aus mir machen, wenn ich ſo zahlreiche Genoſſen habe.