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Die Maſchinerie in Bewegung. 7
füllt mit Bänken, Schraubſtöcken und Werkzeugen, Lederrie⸗ men und Rädern, welche, wenn ſie mit der Dampfmaſchine in Verbindung geſetzt waren, zerrend rund umgingen, als hät⸗ ten ſie eine ſelbſtmörderiſche Beſtimmung, das Geſchäft zu Staub zu zerſchleifen und die Fabrik in Stücke zu reißen. Große Fallthüren in der Diele und der Decke, welche den un⸗ tern Arbeitsſaal mit dem obern verbanden, ließen in dieſer Richtung einen Lichtſtrahl fallen, der Clennam an das alte Kinderbilderbuch erinnerte, wo ähnliche Strahlen die Zeu⸗ gen vom Morde Abels waren. Das Geräuſch war hinreichend entfernt und ausgeſchloſſen von der Schreibſtube, um ſich auf ein geſchäftiges Summen zu ermäßigen, welches von einem gelegentlichen Klirren oder Aufſtampfen unterbrochen war. Die geduldigen Geſtalten der Arbeiter waren geſchwärzt von den Eiſen⸗ und Stahlfeilſpänen, die auf jeder Bank tanzten und durch jede Fuge in den Dielen quollen. Nach der Werk⸗ ſtatt gelangte man vermittelſt einer Leiter vom äußern Hofe unten, wo dieſelbe als Schutzdach für den großen Schleifſtein diente, auf dem die Werkzeuge geſchliffen wurden. Das Ganze hatte in Clennam's Augen ſowol ein phantaſievolles als ein praktiſches Ausſehen, was eine willkommene Veränderung war, und ſo oft er ſeine Blicke von ſeiner erſten Arbeit, die Reihe der geſchäftlichen Belege in vollkommene Ordnung zu bringen, erhob, ſchaute er auf dieſe Dinge mit einem Gefühle von Behagen an ſeinem Berufe, welches ihm neu war. Indem er ſeine Augen eines Tages auf dieſe Weiſe er⸗ hob, war er überraſcht, einen Damenhut ſich die Leiter her⸗


