30 Zehntes Kapitel.
verbürgt hatte, daß es gethan werden ſolle, ſofort nachzu⸗ denken begann, wie es nicht gethan werden könne. Es iſt wahr, daß die Debatten in beiden Parlamentshäuſern die ganze Seſſion hindurch gleichförmig auf die langhingezogene Ueber⸗ legung hinausliefen, wie man es nicht thun müſſe. Es iſt wahr, daß die königliche Rede bei Eröffnung ſolch einer Seſ⸗ ſion thatſächlich ſagte: Mylords und Gentlemen, Sie haben eine beträchtliche Maſſe Arbeiten vor ſich und Sie werden ſich gefälligſt nach ihren betreffenden Berathungszimmern verfü⸗ gen und discutiren, wie es nicht zu thun iſt. Es iſt wahr, daß die königliche Rede am Schluſſe einer ſolchen Seſſion thatſächlich ſagte: Mylords und Gentlemen, Sie haben ſich mehrere Monate voll Mühe und Arbeit mit großer Loyalität und Vaterlandsliebe mit der Betrachtung beſchäftigt, wie es nicht zu thun iſt, und Sie haben es entdeckt, und mit dem Wunſche, daß die Vorſehung die Ernte(die natürliche, nicht die politiſche) ſegnen möge, entlaſſe ich Sie jetzt. Alles dies iſt wahr, allein das Umſchreibungsamt ging darüber noch hinaus.
Darüber hinaus, weil das Umſchreibungsamt mechaniſch Tag für Tag fortfuhr, dieſes wunderbare, für Alles ausrei⸗ chende Rad der Staatskunſt: Wie es nicht zu thun iſt in Be⸗ wegung zu ſetzen. Weil das Umſchreibungsamt über jeden übelberathenen Beamten, der im Begriffe war, es zu thun, oder welcher durch irgend einen überraſchenden Zufall in der entfernten Gefahr ſchwebte, es zu thun, ſofort mit einer Sitzung, einem Memorandum oder einem Befehle herfiel,


