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und über ihm glänzen in goldenen Buchſtaben die Namen: Gills und Cuttle.
Geſchäfte außer dem gewöhnlichen Kleinhandel macht der Seecadett durchaus nicht. Aber in einem Umkreis von einer halben Meile um den blauen Regenſchirm auf dem Leadenhall⸗ markt geht die Rede, daß einige von Mr. Gills früher ange⸗ legte Capitalien vortreffliche Zinſen tragen; und daß er, anſtatt hinter der Zeit zurückgeblieben zu ſein, wie man glaubt, in Wahrheit ihr voraus war. Man ſagt ſich in das Ohr, daß Mr. Gills' Geld Frucht trage, und zwar ziemlich ſchnell und reichlich. So viel iſt gewiß, wenn er in ſeinem kaffeebraunen Anzug mit dem Chronometer in der Taſche und der Brille auf der Stirn an ſeiner Ladenthür ſteht, ſo ſcheint er ſich gar nicht zu grämen, wenn keine Kunden kommen, ſondern zeigt ein aus⸗ nehmend freundliches und zuſriedenes Geſicht.
Was ſeinen Compagnon, Capitain Cuttle, betrifft, ſo be⸗ ſteht in des Capitains Kopf eine Fietion von dem Geſchäft, die viel beſſer iſt, als die Wirklichkeit. Der Capitain iſt ſo feſt überzeugt von der Wichtigkeit des Seecadetten für den Handel und die Schifffahrt des Landes, als ob kein Schiff ohne des Seecadetten Beiſtand den Londoner Hafen verließe. Seine Freude über ſeinen Namen über der Thür iſt unerſchöpflich. Zwanzigmal des Tages geht er über die Straße, um ſich das Schild von der andern Seite anzuſehen, und ſagt dann ſtets: Ed’ard Cuttle, mein Jung', wenn deine Mutter hätt' wiſſen können, du würdeſt jemals ein Mann der Wiſſenſchaft werden, würde die gute Alte ſich wahrhaftig wundern!


