.
— 8- S—
—
— 137—
einen Jungen, der ein Mal ein Bischen unordentlich geweſen iſt, daß ſein eigener Vater ihm beſtändig hinter dem Rücken nach⸗ redet! Das iſt ſchon genug, rief Rob und nahm in der Angſt ſeines Herzens zu ſeinem Aermelaufſchlag Zuflucht, einen Jungen anzutreiben, fortzulaufen und ſich aus bloßem Aerger was an⸗ zuthun.
Armer Junge! rief Polly, der Vater hat nichts gemeint.
Wenn Vater nichts meint, flennte der verletzte Scheeren⸗ ſchleifer, warum hat er da was geſagt, Mutter? Kein Menſch denkt ſo ſchlecht von mir wie mein eigener Vater. Wie unnatür⸗ lich! Ich wollte, Jemand käme und hackte mir den Kopf ab. Vater thäte es gleich, glaube ich, und es wäre mir lieber, er thäte es, als jemand Anderes.
Bei dieſen verzweifelten Worten ſchrieen die jungen Toodles alle laut auf und der Scheerenſchleifer fügte noch ironiſch hinzu, daß ſie nicht um ihn weinen ſollten, denn ſie müßten ihn haſſen, wenn ſie gute Jungen und Mädchen wären; und das rührte den vorletzten Toodle ſo ſehr, daß ihm vor Weinen und Schreien der Athem ausging und Mr. Toodle ihn in ſeiner Beſtürzung zum Röhrtrog trug und ihn unter das Waſſer gehalten hätte, wenn er ſich nicht ſchon bei dem Anblick deſſelben wieder erholt hätte.
Als die Sachen auf dieſen Punkt gekommen waren, ent⸗ ſchuldigte ſich Mr. Toodle, und da jetzt das tugendhafte Herz ſeines Sohnes beruhigt war, reichten ſie sch die Hände und der Friede war wieder hergeſtellt. 8
Willlſt du mittrinken, mein Sohn? frug der Vater, indem er ſich mit verſtärkter Kraft wieder zum Thee ſetzte.
————
—


