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mer von einem Wrack auf dem Meere habe treiben ſehen. Da das Wetter klar war und die Barke nicht vorwärts kam, ſo wurde ein Boot ausgeſetzt, um die Fragmente zu unterſuchen. Sie beſtanden aus verſchiedenen großen Spieren und einem Theil des Takelwerks vom großen Maſte einer engliſchen Brigg von etwa 500 Tonnen, nebſt einem Sternbret, auf dem die Worte Sohn und E.— noch deutlich zu leſen waren. Keine Spur einer Leiche war auf dem Wrack zu bemerken. Nach dem Logbuch der Defiance ſprang in der Nacht eine Briſe auf und das Wrack wurde aus dem Geſicht verloren. Es läßt ſich nicht bezweifeln, daß alle Vermuthungen über das Schickſal des ver⸗ mißten Schiffes, der Sohn und Erbe, von London nach Barbados beſtimmt, jetzt für immer berichtigt ſind; daß es in dem letzten Orkan unterging, und daß dabei die ganze Daunſehaſt das Leben verloren hat.“
Wie alle Menſchen ahnte Capitain Cuttle nich, wie viel Hoffnung in ſeiner Entmuthigung lebendig geblieben war, bis er ſie ganz aufgeben mußte. Während ihm dies vorgeleſen wurde und noch eine oder zwei Minuten ſpäter blieb er mit ſtarren Augen wie ein Verzauberter ſitzen, dann ſprang er plötzlich auf, ſetzte den lackirten Hut, den er dem Beſuche zu Ehren auf den
Tiſch geſtellt hatte, auf, drehte ſich um und ließ den Kopf auf
den kleinen Kaminſims ſinken.
Bei meiner Ehre, rief Mr. Toots, deſſen weiches Herz durch des Capitains Schmerz berührt wurde, dieſe Welt iſt doch eine wahre Jammergeſchichte! Jemand ſtirbt immer oder erleidet ſonſt etwas Unangenehmes. Gewiß hätte ich mich nie
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