Teil eines Werkes 
5. Th. (1847)
Entstehung
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Fragment ſeiner Erinnerungen, daß Couſin Feenix lacht und zu ihnen ſich wendend fortfährt:

Und in der That hölliſch krank war ſo fühle ich dennoch, daß ich hier eine Pflicht zu erfüllen habe. Und wenn ein Eng⸗ länder eine Pflicht zu erfüllen hat, ſo liegt es ihm meiner Mei⸗ nung nach ob, ſich ſo gut es geht durchzuhelfen. Nun alſo! Unſere Familie hat heute die große Freude gehabt, ſich in der Perſon meiner liebenswürdigen und hochgebildeten Coutſine, die ich hier vor mir ſehe

Hier ertönt allgemeiner Beifall.

Vor mir ſehe, wiederholt Couſin Feenix, mit einem Manne zu verbinden, das heißt mit einem Manne, auf den der Finger der Verachtung nie kurz, mit meinem ehrenwerthen Freund Dom⸗ bey, wenn er mir erlaubt ihn ſo zu nennen.

Couſin Feenix verbeugt ſich gegen Mr. Dombey; Mr. Dom⸗ bey erwidert den Gruß feierlich; Alle ſind mehr oder weniger ge⸗ rührt von dieſer ungewöhnlichen und vielleicht noch nie vorgekom⸗ menen Wendung, mit der Couſin Feenix ſich an ihr Gemüth wendete.

Ich habe nicht ſo viel Gelegenheit gehabt, als ich gewünſcht hätte, ſagte Couſin Feenix, meines Freundes Dombey Bekannt⸗ ſchaft zu cultiviren und die Eigenſchaften zu ſtudiren, die ſeinem Kopf und gewiß auch ſeinem Herzen ſo viel Ehre machen; denn es iſt ſtets mein Mißgeſchick geweſen, wie wir zu meiner Zeit im Unterhaus zu ſagen pflegten, wo es nicht Sitte war, die Lords zu nennen, und wo parlamentariſcher Anſtand vielleicht beſſer be⸗ obachtet wurde, als jetzt an an an einem andern Ort