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müſſe um zu leben; ſondern jene, daß man lebe um zu lieben; ſonach widmete er indeß nur einen kleinen Theil ſeiner Zeit, der Regierung ſeiner Ländereien, um deſto mehr und länger Sophiens Ge⸗ ſellſchaft zu genießen. Jede andere als ſte, würde über die koſtbaren Geſchenke, die ſie erhielt, dem Geber vergeſſen ha⸗ ben; allein all' der Reichthum, mit wel⸗ chem er ſie an ſchmuckvoller Kleidung und derlei Sachen, die den Weibern ſo werth ſind als das Leben, überhaͤufte, war blo⸗ ſer Tand in ihren Augen, die an nichts mehr Gefallen nahmen, als dem Anblick des Geliebten, der mit wärmſter Zärtlich⸗ keit Liebe gab und empfing, nur ihren al⸗ ten Lieblingshang ließ ſie in den Stun⸗ den, wo ſie nicht um Erich ſein konnte, freien Lauf und zog auf ihren Spazier⸗ gängen in der Landſchaft umher, um Nothleidende aufzuſuchen, und ſie mit


