und er waͤhnte ſich ganz dem Unglück preisgegeben. Da riß er ergrimmt den wunderkräftigen Güͤrtel vom Leibe, um ihn von ſich zu werfen, als der gehar⸗ niſchte Ritter von Harzgebirge vor ihm ſtand.
„Ungeſtüm und Unbeharrlichkeit ha⸗ ben Dir bereits eines Deiner glücklichen Ereigniſſe vereitelt,“ ſagte der Geiſt, „willſt Du Dich noch des andern Guten berauben, Eigenſinniger? Durch Dein wildes Benehmen geſchah es, daß Lies⸗ chen Dir entriſen ward. Wirf den Gürtel nur immer von Dir und überlie⸗ fere Dich den Händen Deiner Feinde.“
Erich, durch die Erſcheinung ſeines Beſchützers aufgerichtet. ließ ſich von ihm führen, da dieſer ſein Pferd beim Zaume faßte und es nach einem Seitenweg lenkte; ploͤtzlich ſtürzte er in einen tiefen Graben, aber weder er, noch ſein Pferd fühlten


