len Gelegenheiten zu entziehen, wo der
— 17—
wählten Plane von Küchengarten, einer Baumpflanzung und etlichen Blumenbee⸗ ten. Hie und da wurden auf dem Ab⸗ hange des Gebirges kahle Flecken zu Acker⸗ feldern beurbaret, welche das nöthige Ge⸗ treide für den Verbrauch der Burgbewoh⸗ ner lieferten.
So beſchäftigte ſich hier Gertraut in ihren Wittwenſtande und widmete ſich, um wohlthätig zu ſein, der emſigſten Häuslichkeit. Erich beſuchte ſehr oft ſeine Mutter in ihrer Einſiedelei. Sie bemerkte an ihm mit Vergnügen die ſich entwickeln⸗ den Vorzüge ſeines Vaters, und ſah dem Zeitpunkt, da er nun bald die Bahn der Ehre öffentlich betreten würde, mit Sehnſucht entgegen. Sie munterte ihn wiederholt zum Edelmuthe auf, unerſchüt⸗ terlich auf guten Vorſätzen zu beharren, und beſonders ſich mit Standhaftigkeit al⸗ 1
Das Huͤfthorn. I. 2


