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175 hinab gelaſſen. In meiner elenden Lage war es fuͤr mich nur ein geringes Ungluͤck, daß ich in. dem ſilbernen Gefaͤße einen Theil der Schaͤtze erkannte, die ich zu Hauſe zuruͤck gelaſſen hatte, und als ich Waffen ſuchte, um die Thuͤre mit Gewalt zu erbrechen, ſah ich, daß man alle mei⸗ ne Reichthuͤmer in Gold und Silber weggenom⸗ men und an Bord gebracht hatte. Ich konnte nun den Umfang meines Elendes ermeſſen, und
bereitete mich auf ein Schickſal, das unter ſol⸗
chen Ruchloſen nicht ſehr entfernt ſein konnte.
Der Morgen war noch nicht weit vorgeruͤckt, als
die Sonne auf einmahl hinter ſinſtre Sturm⸗ wolken ſich tauchte, der Wind immer gellender in den Segeln zu pfeifen begann, und das Meer, von ploͤtzlichen Windſtoͤßen aufgewuͤhlt, ſo weit das Auge reichte, jene ſinſtern und fuͤrchterlichen 4 Furchen zeigte, die dem Seemann ſo unheilvoll ſind. Der Wind wehte vom Lande her, und ich konnte ſehen und fuͤhlen, daß das Schiſſ den
Hafen nicht zu erreichen vermochte, und Sicher⸗ 4
heit vor dem nahenden Sturme auf hoher See


