Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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über den Verluſt ihres geliebten Geſpielen, des einzigen Gefährten ihrer Abgeſchiedenheit, zurück.

Dann folgte eine trübe Zeit, die lange im Gedächtniß der armen Mabel geblieben iſt. Viele lange Monate hin⸗ durch ſetzte ſie ihre einſamen Spiele fort und hatte keine Abwechſelung in ihrem eintönigen Leben, außer einen täg⸗ lichen Spaziergang mit ihrer Wärterin, einen kurzen Be⸗ ſuch von ihrem oft zerſtreuten Vater, oder eine Ladung, nach dem Geſellſchaftszimmer zu kommen, wo ſie ſicher ſein konnte, bei dem geringſten kindlichen Fehltritt verbannt zu werden.

Und dann kam die Erlöſung! Ach, daß der Tod einer Mutter ihrem Kinde ein neues Leben einflößen mußte! Aber ſo war es, obgleich vielleicht nur Engelaugen das Wirken der unendlichen Liebe geſehen haben, welche die un⸗ getreue, weltlich geſinnte Mutter abrief, daß die Hand eines himmliſchen Vaters ihr Kind in beſſere Obhut nehmen könnte. Die geputzten Gruppen, die ſich verſammelten, um derjenigen die letzte Ehre zu erweiſen, welche die Zierde ihres Kreiſes geweſen war und die ihre von unbeſtimmtem Grauen verſtummte und ſchwarzgekleidete Tochter mit Aus⸗ rufen wie: arme Mabel! arme kleine, mutterloſe Waiſe! bedauerten, dieſe kurzſichtige Gruppe wäre gewiß über

die Lehre und vor der Warnung erſchrocken, wenn die Stimme der Wahrheit ihnen ins Ohr geflüſtert hätte, daß der heilige Auftrag, mit den Eltern betraut ſein können, manchmal aus Barmherzigkeit gegen das Kind zurückge⸗ nommen wird.

Mabel war bei dem Tode ihrer Mutter acht Jahre alt, und als dem einzigen von den Kindern, das ſich noch in dem väterlichen Hauſe befand, beſchäftigten ſich die Ge⸗ danken des verwittweten Vaters vorzugsweiſe und in erſter Reihe mit ihr. Louiſe war in ein faſhionables Penſionat

eingetreten; Harry war noch auf der Akademie, aber für