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Ich erwähnte vorhin, daß ich mir ſelbſt in der Ach⸗ tung Anderer geſchadet habe, als ich im Hoſpital von Penſacola mir wieder unſer altes Laſter des Trinkens angewöhnte. Der Vorgang war folgender: denn ich bin durchaus nicht gewillt, vor der Welt meine eigenen Fehler entweder zu, verhehlen oder noch weniger zur Schau zu tragen, ſondern ich bekenne ſie in der Hoffnung, daß das Gemälde, welches ſie darbieten, auch einigen heilſamen Einfluß auf das Betragen Anderer habe. Der Doktor, der mir ſtets gewogen und gar oft ein trefflicher Rath⸗ geber geweſen war, machte eine Reiſe nach Norden, um ſeine Frau abzuholen und nach Penſacola zu bringen. Man war allgemein der Anſicht geweſen, daß ich für den Schaden, der mich in's Spital gebracht, Anſpruch auf eine Penſion habe, und der Doktor hatte mir verſprochen, während ſeines Aufenthalts in Washington ſich für mich in dieſer Beziehung zu verwenden. Dies unterließ er jedoch, weil ihn ſeine Reiſe nicht durch Washington führte, wie er erwartet und beabſichtigt gehabt hatte. Ich bin aber nun einmal von der Art, daß jeder Aerger, jede getäuſchte Hoffnung mich leichtſinnig machen und einen Wunſch in mir hervorrufen, mich an mir ſelber zu rächen,
wenn ich ſo ſagen darf. Dieſe Empfindung war es ge⸗
weſen, welche mich zuerſt von Halifax vertrieben hatte, — dieſe Empfindung hatte mir den Entſchluß eingegeben, vom Sterling zu entlaufen, und hatte auf meinem ganzen Lebenswege meine Verhältniſſe und Ausſichten nicht nur oft geändert, ſondern häufig ſogar ganz verſperrt. So⸗ bald ich erfahren hatte, daß hinſichtlich meiner Penſion kein Schritt geſchehen war, überkam mich dieſes Gefühl wieder und ich wurde wieder leichtſinnig. Ich hatte Monate lang keinen Grog mehr getrunken und den Ge⸗ nuß geiſtiger Getränke überhaupt faſt ganz aufgegeben, — nun aber beſchloß ich bei der erſten beſten Gelegen⸗
heit, die ſich bot, mich wieder tüchtig zu betrinken. Ich
wollte dadurch die Offtziere ärgern, indem ich eine ſchlimme


