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alter Herr und väͤterlicher Freund, Kapitän Johnſton, zu Hauſe und mit dem Bau eines neuen Schiffes beſchäftigt war. Ich ſah dieſen edlen, gutmüthigen, liebenswürdigen und nachſichtigen Seemann von da an nicht wieder bis zum Jahr 1842, wo ich eigens ihm zu Liebe eine Neiſe nach Wiscaſſet machte. Kapitän B. und ich ſtunden nie mit einander auf gutem Fuße, und ich begann allmählig ſeiner Strenge und Willkür überdrüſſig zu werden, blieb jedoch noch immer auf dem Schiffe. 3
Wir ſegelten nun gelegentlich und auf gewöhnlichem Wege nach Charleſton, und begannen uns zur Aufnahme unſeres Cargo zu rüſten. Zu jener Zeit kreuzten zwei franzöſiſche Caperſchiffe an der ſüdlichen Küſte, die unſerem Handel großen Abbruch thaten und Schaden zufügten. Das Eine davon ward nach Savannah verſchlagen und nach Ver⸗ dienſt verbrannt, das Andere kam nach Charleſton und ent⸗ ging nur mit Mühe einem ähnlichen Schickſale. Es hatte ſich nämlich ein Pöbelhaufen zuſammengethan, um einen Brander in Geſtalt eines Floſſes zu erbauen, und Etliche davon kamen auch an unſer Schiff, um ſich einigen Theer dazu zu erbetteln. Offen geſagt, war ich damals, obwohl ich mit der Würde eines„Dicky“*) betraut war, doch ein allzu großer Verehrer jeder Art von Spaß, als daß ich mich
hätte dagegen ſperren ſollen. Bill Swett war kurz zuvor
auf einem andern Fahrzeuge, die„Vereinigten Staaten“ ge⸗ nannt, eingelaufen und befand ſich eben zum Beſuche bei mir an Bord des„Sterling's.“ Wir Beide nun waren als⸗
bald damit einverſtanden, rollten ein Tönnchen Theer aufs
Verdeck und überantworteten es den Verfertigern des Brand⸗ floſſes mit den beſten Wünſchen auf glücklichen Erfolg.
Vom geſetzlichen Standpunkte aus war dieß freilich ſehr
Unrecht, allein vom moraliſchen aus läßt es ſich hof⸗ fentlich am Ende doch rechtfertigen, zumal einem Steräu⸗
ber— denn dafür muß der Kauffahrer jeden Caper halten — gegenüber. Der Verſuch mißglückte übrigens leider, und
*) Unterſteuermanns.


