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Kajüte dagegen verſteckten eine ſchwere Börſe mit Gui⸗ neen ſo gut, daß wir ſie nachher ſelbſt nicht wieder auf⸗ zufinden vermochten.
Als wir die Jolle in die See laſſen wollten, mußten wir ſie zuerſt noch einmal ſtauen, da wir widrigenfalls befürchten mußten, von der hochgehenden See und dem Unwetter, das uns bevorſtund, verſchlagen zu werden; auch hatten wir erſt das Tauwerk beſeitigen müſſen, bevor wir ſie ausſetzen konnten. Dies erforderte einige Zeit, während welcher der Wind etwas nachließ; die Felukke, die uns auf dieſe Weiſe beſchäftigt ſah, wartete geduldig, bis wir das Boot an der Schiffsſeite herab und in's Waſſer gebracht hatten. Cooper, Daniel Mac Coy, der große Däne und der ſpaniſche Joe, ließen ſich hin⸗
uter, um die Schaluppe zu bemannen. Der Kapitän k 6 eben ſeine Schatulle in's Boot hinuntergelaſſen, und ſtand ſchon mit dem einen Beine auf der Schiffsleiter, als auf einmal eine tüchtige Boi(kräftiger unvermutheter Windſtoß) das Schiff erfaßte und hin⸗ und herſchleuderte. Man mußte die Leute wieder aus der Schaluppe herauf⸗ rufen, um die Topſegel aufzugeien, und wohl eine Viertel⸗ ſtunde ging darüber hin, daß man Sorge für das Schiff trug; inzwiſchen war die Boi vergangen und Wind und Wetter hellten ſich einigermaßen auf. Die Felukke lag uns noch immer gegenüber und wartete auf unſer Boot, in welches ſich die Mannſchaft ſo eben mit Widerſtreben wieder hinunterlaſſen wollte, als uns der Befehlshaber der Felukke mit der Hand zuwinkte, ſein Schiff beidrehte, plötzlich alle Segel beiſetzte und mit vollem Winde der Küſte zuſteuerte. eerwundert und betroffen ſahen wir ihm zu und wußten nicht, was wir aus dieſem Manöver machen ſollten, als auf einnal, Bum! ein lauter Kano⸗ nenſchuß hinter uns ertönte, die Kugel durch unſer Kielwaſſer hinſauste, Topſegel beigeſetzt und von Welle zu Welle hinter der Felukke hergeſetzt. Als wir uns in der Richtung des Knalles umwandten, ſahen wir eine Fregatte mit vollen
denn wir hatten inzwiſchen unſer
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