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hatte, Briefe von einem Freunde in Quebeck einliefen, die ſich nach uns Kindern erkundigten und die Nachricht brachten, daß ein Theil der Effekten meines Vaters ſich in Quebeck befände und uns überantwortet werden ſollte. Aus dieſem Briefe erfuhr meine Schweſter zuerſt den Tod unſeres Vaters, obwohl er nicht au ſie, ſondern vielmehr an diejenigen Leute gerichtet war, welchen man ſie zur Erziehung und Verpflegung übergeben hatte. Dieſer
3 Nachlaß unſeres Vaters gelangte jedoch nie wieder in unſere Hände, und mein alter Schiffskamerad, der dieſe Erzählung verfaßt, ſchreibt dies geſetzlichen Schwierig⸗ keiten zu, die ſich dagegen erhoben haben könnten. Bevor er die Provinz Neuſchottland verlaſſen, hatte nämlich mein Vater mich und Harriet im Hauſe eines gewiſſen Herrn Marchinton in Koſt gegeben, der zwar ein Geiſtlicher, jedoch nicht im Beſitz einer regelmäßigen
Pfründe war, ſondern in ſeiner eigenen Kapelle predigte. Dieſer Herr ſandte uns Beide zur Schule, und trug auch auf andere Weiſe Sorge für uns. Die Zeit, um welche der Prinz Halifar verließ, kann ich nicht mehr genau angeben, allein ich kann damals höoöchſtens fünf bis ſechs Jahre alt geweſen ſeyn— es war alſo vermuthlich um's Jahr 1798 oder 1799.*)
Von dieſer Zeit an blieb ich im Hauſe des Herrn Marchinton, beſuchte die Schule und lebte, wie es Knaben meines Alters zu thun pflegen, bis zum Jahr 1805. Ich fürchte, daß ich von Natur aus ſehr zur Trägheit 5 und Behaglichkeit geneigt war, denn ich ward widerſpenſtig, hartnäckig und ungeduldig gegen das Joch, in welchem ich mich zu befinden glaubte, und gegen die Ermahnungen und
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*) Prinz Edward, Herzog von Kent, war geboren am 2. No⸗ ¹ vember 1767, und am 23. April 1799 als Peer in’s Oberhaus be⸗ rufen, als er kaum etwas über einunddreißig Jahre alt war. Es iſt wahrſcheinlich, daß dieſe Ernennung bei ſeiner Rückkehr nach England ſtattfand, wohin er erſt nach ſechs⸗ oder achtjährigem Auf⸗ enthalt in Amerika und Weſtindien zurückkam. Er zeichnete ſich A
während eines Aufenthalts in der weſtlichen Hemiſphäre und be⸗ ſonders in Weſtindien durch perſönliche Tapferkeit rühmlich aus.
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