Teil eines Werkes 
3. Bd. (1873)
Entstehung
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183.

mit ſeinem Körper. Die Aufregung im Publikum war entſetzlich; jede Ordnung war gelöſt, die Arena 4 füllte ſich mit Herbeiſtürzenden. Die Stallmeiſter ver⸗ ſuchten, die bewußtloſe Reiterin von dem auf ihr liegenden Pferde zu befreien.

Breiten, ſchreckensbleich, war einer der Erſten ge⸗ weſen bei der Unglücklichen und unter ſeiner Leitung trug man Iſabella aus der Arena.

Der Volkszorn aber wendete ſich gegen den un⸗ geſchickten Werfer des Kranzes, bedachte aber nicht, daß das Verlangen nach Wiederholung der Forcetour die erſte Veranlaſſung zu dem Unglücksfalle geweſen.

Die Vorſtellung war zu Ende, doch dachte Nie⸗ mand an's Fortgehen. Sowie man vorher getobt, um die Künſtlerin zu neuem Ritt zu veranlaſſen, ſo ver⸗ langte man jetzt ungeſtüm Nachricht über ihr Befinden.

Iſabella ſchlug die Augen auf. Man hatte ſie in ihr Ankleidekabinet getragen, wo ſie jetzt in Breitens Armen auf dem Divan lag. Doctor Mohn, der Haus⸗ arzt, ſtand zur Seite. Ein mattes und doch ſeliges Lächeln überflog ihre bleichen Züge, als ſie den Freund ſo beſorgt an ihrer Seite knieend ſah und ſie tröſtete ihn mit leiſer Stimme, ſich nicht zu ängſtigen, ſie ſpüre keinen Schmerz.

Doctor Mohn, welcher ſie unterſuchte, fand keine