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terin, ihr mit tauſend faden Schmeicheleien beweiſend, daß es faſt ihre Pflicht ſei, nachzugeben.
Iſabella aber erinnerte ſich in dieſem Momente jener Worte, welche ſie einſt in Bezug auf die Acker⸗ mann geſchrieben.
Die Feinde Breitens wie der Künſtlerin hatten einen Sieg errungen!
Auch Iſabella glaubte für ſich den großen Augen⸗ blick größten Triumphes gekommen, ja auch ihr winkte der Lorbeer! Ein ſeliges Lächeln umſpielte ihre vollen Lippen, wie das Brauſen der Meereswellen ſchlug der Ruf der Menge an ihr Ohr und mit blitzenden Augen befahl ſie, Almanſor wieder vorzuführen! Umſonſt ſtemmte ſich Breiten dagegen, der Ehrgeiz der Künſt⸗ lerin war erwacht!
Wie ſchön ſah ſie aus, als ſie nun wieder zu Pferde ſaß; wie heiter, wie zuverſichtlich blitzten die ſchwarzen Augen und wie liebevoll und zärtlich blick⸗ ten ſie den Freund an, als ſie ihm noch ein Mal die kleine Hand reichte und ihn bat, ſich zu beruhigen.
„En avant, mon brave!“ rief ſie dann; die Por⸗ tière öffnete ſich und das edle Thier, ſtolz auf ſeine ſchöne Bürde, betrat zum zweiten Male die Arena. Ein orkanartiger Beifallsſturm begrüßte die Reiterin⸗
Schmetternd ſtimmte die Muſik ein.


