So wurde, unter andern, auch eine Fei⸗
erlichkett angeſtellt, die ſich, meines Wiſſens, nur an einigen wenigen Orten aus dem Al⸗ terthume erhalten hat. Man pflegte nämlich, bey beſonders glücklichen und ſonderbaren Ereigniſſen, etwas, das entweder auf die Per⸗ ſon oder die Sache unmittelbaren Bezug hatte, in den Kirchen des Orts, zur ewigen Erinne⸗ rung aufzuhaͤngen, und, nach Gelegenheit, auch eine milde Stiftung hinzuzufuͤgen.*— Dieſes ſollte denn auch hier geſchehn.— Eine Stiftung hatte bereits Henriette ge⸗ macht; denn, als ihrem Vater und Gatten die Graͤfin die Berechnung uͤber das Capital vorlegte, welches bey ihr gefunden worden war, und ſich außerordentlich gemehrt hatte,
») Daß dieſes in den alten Zeiten Sitte geweſen
ſey, zeigt folgender Vers des Horaz:
25:——— me tabula ſacer anwotiva paries indicat, uvida
Suſpendiſſe porenti.


