Teil eines Werkes 
2. Th. (1800)
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erlagen unter der unverkennbaren Macht der reinen Natur.

Jetzt floſſen Stroͤme von Freudenthraͤnen! Selbſt dem bhaͤrtigen Ulahnen, der einen Menſchen eben ſo gleichguͤltig als einen Ham⸗ mel ſchlachtete, naͤßte ſo was an der Wimper, das einer Thraͤne glich, und mit Freuden ſprach der froͤhliche Sebaldus den Segen des Himmels uͤber die Gluͤcklichen.

Sitzt ab! kommandirte zuletzt der Obriſte; denn Louis hatte ein Faß Wein fuͤr ſeine braven Reiter, und fuͤr das Volk, an⸗ ſtecken laſſen.

Alles lagerte ſich! Die Honoratiores thaten ſich im Schloſſe ein, ſo gut es gehn wollte! und einer der froͤhlichſten Tage des Jahrhunderts flog uͤber die traurende Welt hin.

Ueber die Privatfreuden der neuen Ehe⸗ leute, breitete die gefaͤllige Nacht den beſchei⸗ denen Vorhang. Es iſt nichts davon bekannt geworden, als daß Auguſte nicht trau⸗ rend rief: vor achtzehn Jahren!