Teil eines Werkes 
1. Th. (1800)
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Auguſte.(erſchrocken) Um's Himmels⸗ willen!— Henriette!— ſieht ihr feſt ins Auge) Nein!— noch iſt's nicht zu ſpät, hoff' ich; oder— haſt Du wuͤrklich ſchon mehr von der Lieb' als— eine Idee!?— Mehr als Herzklopfen? 1

Henriette.(ganz undefangen) Nein! Aber, Sie ſagen ja ſelbſt, man ſey keinen Augenblick ſicher; alſo—(bittend) demonſtri⸗ ren Sie mir es lieber jetzt.

Auguſte. Schlechterdings mußt Du der ſtrengſte Beobachter auf Dich ſelbſt ſeyn! denn— der Augenblick iſt entſcheidend, in welchem die Liebe dich uͤberraſcht.— Wachſt Du; dann iſt der erſte Sehritt glücklich über⸗

ſranden; ſchlaͤfſt Du aber— dann ſey Dir

Gott gnädig!— Doch(ihr lächelnd die Hand ſchattelnd) es iſt beſſer, man den Fall,

nebſt allen ſeinen Umſtänden vor ſich, den

man beurtheilen will; ſonſt geht es ei⸗

nem, wie dem hochgelehrten Profeſſor, der