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volle Menſch fehnen mußt', hier zu athmen. — Die majeſtätiſche Eiche, mit ihren weit ausgebreiteten Armen, im neuen Gruͤn— die ſchlanke Lerchen⸗Tanne mit ihren ro⸗ then Federbüſchen— die finſtre Kiefer—
die freundliche Acacie, mit ihrem. friſchen
Bluͤthen⸗Duft— Welch eine Pracht!— Und, in den jungen liſpelnden Buͤſchen, die Tauſende von Nachtigallen, im eiferſuͤchti⸗ gen Wetteifer— Es war nicht anders, als bereitete die Natur für ein Paar ihrer Lieb⸗ linge das Hochzeitbett. 3 ier E
Henriette kannte ſchon achtzehn Jahr dieſen alten Spielberg; aber ſo ſchoͤn glaubte
ſie ihn noch nie geſehn zu haben.— Er
kam ihr juſt ſo jugendlich, ſo feſtlich, und freundlich vor, wie ein Mann, der lang' in ſeinem Hausrock' an ſeiner Arbeit ſaß, jetzt aber ſich waͤſcht, kaͤmmt, den Bart putzen
laͤßt, und ſein ausgebuͤrſtetes Sonntags⸗
Kleid anzieht, um dem CEhrentage ſeines wohlgerathnen Patchen bepzuwohnen.— Schon achtzehnmal hatte ſie ihn in eben


