Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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4.

ten mit einem Blicke an, der wohl zeigte, daß er deſſen Ueberzeugung theilte. Doch in dem Augenblick, wo er ſprechen wollte, hoͤrte er den verwirrten Ruf der Matroſen. Er drehte ſich um. Alles ſtuͤrzte laͤngs der Kuͤſte hin, und zeigte mit heftiger Geberde auf einen Punkt im Meere. Der Lieutnant und Merry eilten eben⸗ falls hinzu, und ſahen eine menſchliche Geſtalt bald von den Wogen getragen, bald von ihnen bedeckt, bereits aber dieſſeits der letzten Linie von der Brandung. Kaum hatten ſie ſo viel erforſcht, als eine groͤßere Welle den lebloſen Koͤrper hoch auf dem Sande abſetzte, wo ihn das zuruͤckkeh⸗ rende Waſſer liegen ließ.

Das iſt mein alter Tom! rief Barnſta⸗ ble, hinſpringend.

Doch ploͤtzlich ſtand er ſtill. Er ſah nun die Zuͤge des Todten, und es bedurfte einiger Minuten, ehe er ſeine Faſſung genug beiſammen hatte, um mit allen Zeichen des Abſcheus ſagen zu koͤnnen:Wer iſt der Ungluͤckliche? Seine Geſtalt iſt nicht verſtuͤmmelt! Sieh ſeine Augen an, Merry! Beide ſcheinen nicht Raum in ih⸗ ren Hoͤlen zu haben, und blicken wild, als haͤtte dieſer Todte noch Leben! Die Haͤnde ſind offen und ausgeſpreitzt, als wollten ſie noch mit den Fluthen kaͤmpfen!