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Gattin Joſephs vorzuſtellen pflegen. Ihr Auge ſchien auf Emich trauervoll nieder zu blicken. Es war fuͤr die Phantaſie leicht, in dieſem Blick den Ausdruck des Vorwurfes wegen der begangenen Gottesentweihung zu leſen.
»So waͤren denn dieſe Benedictiner endlich ver⸗ trieben!«— fuhr er fort, indem er ſeinen Blick vergeblich von dem milden, aber ausdrucksvollen Bilde abzuwenden verſuchte,»ſie haben allzulange Vornehmeren, als ſie ſind, uͤbel mitgeſpielt.«
Berthold neigte das Haupt.
»Bemerkſt Du nicht etwas Außergewoͤhnliches an dieſem Marienbilde?«
»Es iſt ein ſchoͤnes Bild, Herr Graf, und ein lieblich anzuſchauendes Antlitz.«
»Mir iſt, als zuͤrnten deſſen Blicke uͤber dieſe Gewaltthat.«
»Es iſt das Werk eines kunſtreichen Mannes, und kann nie anders blicken, als es immer geblickt hat.«
»Glaubſt Du das, Berthold? Es giebt Viele, welche behaupten, daß es Bilder gab, welche geſpro⸗ chen haben, ſo oft es der Wille des Himmels war.⸗
»Wohl erzaͤhlt man ſolche Legenden, mein theu⸗ rer Gebieter, aber Dinge der Art machen wenig
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