erſt mit neunzehn Jahren wirklich graduirt, da die ſtürmiſchen Zeiten einen beinahe doppelt ſo langen Knechtsdienſt erforderten, um einen Baccalaureus artium aus mir zu machen, als in den wohlthätigeren, freundlichen Tagen des Friedens nöthig geweſen ſein würde. So machte ich ein Stück eines Feldzugs mit, wie ich erſt Sophomor, und wieder einen im erſten Jahre, wo ich Junior war. Ich ſage im erſten Jahr, weil ich zwei Jahre in jeder der höheren Klaſſen des Inſtituts bleiben mußte, um die ver⸗ lorene Zeit hereinzubringen. Ein Jüngling kann nicht gut zu gleicher Zeit Feldzuͤge mitmachen und in den akademiſchen Hallen den Euklid ſtudiren. Dann war ich auch noch ſo jung, daß ein Jahr mehr oder weniger nicht viel austrug.
Meine bedeutendſten Dienſte im Revolutionskriege fielen in das Jahr 1777, bei dem Feldzug, wo Burgoyne ein Treffen mit den Amerikanern hatte und gefangen wurde. Dieſer wichtige Er⸗ folg wurde herbeigeführt durch eine zum Theil aus regulären Trup⸗ pen, zum Theil aus Milizen beſtehende Streitmacht. Mein Groß⸗ vater befehligte eine Brigade der letzteren, oder was man eine Brigade nannte— etwa ſechshundert Mann höchſtens, während
mein Vater ein reguläres Bataillon von hundert und ſechzig New⸗
Yorker Linienſoldaten gegen die Verſchanzungen der Deutſchen führte, an dem denkwürdigen und blutigen Tage, wo die letzteren erſtürmt wurden. Wie Viele er davon zurückbrachte, habe ich ihn nie ſagen hören. Wie ich dazu kam, bei dieſen wichtigen Vorfällen anweſend zu ſein, das iſt bald erzählt.
Da Lilaksbuſh auf der Inſel Manhattan liegt(nicht auf Man⸗ hattan⸗Island, was man nicht vergeſſen wolle), und unſere Familie zu den Whigs gehörte, ſahen wir uns genöthigt, unſere Häuſer in der Stadt und auf dem Lande zu verlaſſen, ſobald Sir William Howe New⸗York in Beſitz nahm. Zuerſt begnügte ſich meine Mutter, nach Satanstoe zu gehen, das nur eine kleine Strecke von den feindlichen Linien entfernt war; aber da der politiſche
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