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Der Kettenträger, / von J. F. Cooper
Entstehung
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unglücklichen Ausganges Konfiskation des Vermögens, um nicht zu ſagen der Galgen, in ziemlich ſicherer Ausſicht ſtand. Aber mein Großvater väterlicher Seits war, was man ein Whig von hoher Kaſte nannte. Er wurde im Jahr 1776 zum Brigadier bei der Miliz ernannt, und leiſtete wirkliche Felddienſte in dem großen Feldzuge des folgenden Jahres, in welchem Burgoyne gefangen wurde, ſo wie auch mein Vater, welcher als Oberſtlieutenant bei den Linientruppen von New⸗York ſtand. In demſelben Regiment mit meinem Vater war auch ein Major Dirck Van Valkenburgh, oder Follock, wie er gewöhnlich genannt wurde, ein geſchworener Freund von jenem. Dieſer Major Follock war ein alter Junggeſell, und er brachte eben ſo viele Zeit in meines Vaters Hauſe als in ſeinem eigenen zu; denn ſein eigentlicher Wohnſitz war über dem Fluß drüben, auf Rockland. Ebenſo wie mein Vater hatte meine Mutter eine Freundin in der Perſon der Miß Mary Wallace, einer unvermählten Lady, welche beim Anfang der Revolution wohl die Dreißiger Jahre überſchritten hatte. Miß Wallace lebte in ganz bequemen Vermögensumſtänden; aber ſie wohnte ganz in Lilaks⸗ buſh und hatte gar keine andere Heimath, außer etwa in unſerem Hauſe in der Stadt.

Wir waren ſehr ſtolz auf den Brigadier, ſowohl wegen ſeines Ranges, als wegen der von ihm geleiſteten Dienſte. Er komman⸗ dirte wirklich einen Kriegszug gegen die Indianer während der Revolution eine Art des Krieges, worin er einige Erfahrung hatte, da er ſchon bei mehreren Gelegenheiten vor dem großen Unabhängigkeitskampfe ſolche Züge mitgemacht hatte. Bei einem dieſer früheren Züge des letzteren Krieges zeichnete er ſich zuerſt aus. Er ſtand damals unter dem Befehle eines Obriſts, Brom Follock, des Vaters des Majors Dirck, des gleichen Namens, der beinahe ein ebenſo vertrauter Freund von meinem Großvater, als ſein Sohn von meinem Vater war. Dieſer Obriſt Brom war ein Freund von Zechgelagen, und ich habe erzählen hören, daß, wie

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