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viel, wenn ſich's aber um die Frage handelt, ob Einer für oder gegen ſein Vaterland den Drücker ziehen ſoll, ſo hat ein Un⸗ eingetheilter ein Recht zu wählen. Zwiſchen den Beiden— damit will ich Euch ſelbſt, Major Willoughby, durchaus keinen Vorwurf machen, da Ihr ſchon vor Beginn des Kriegs in aller Ordnung auf der andern Seite Dienſt genommen hattet— aber zwiſchen den Beiden möchte ich lieber gegen die Engländer, als gegen die Amerikaner zu Felde ziehen.“
„Ihr mögt vielleicht recht haben, Joyce; mein Dienſt iſt aber, wie Ihr ſelbſt ſagt, nun ſchon einmal genommen. Ich hoffe, Ihr folgt, wie ich ſelbſt, der Stimme Eures Gewiſſens: doch werden wir uns niemals in Waffen begegnen, wenn ich's zu hindern ver⸗ mag. Ich ſtehe wegen einer Obriſtlieutenantsſtelle in Unterhandlung, welche mich, wenn der Handel gelingt, nach England führen würde. Ich will keine Stunde länger gegen dieſe Kolonien dienen, ſo lange es in meiner Macht ſteht, dieß zu vermeiden.“
„Gegen dieſen Staat, mit Eurer Erlaubniß, Major Wil⸗ loughby,“ gab der Sergeant etwas ſteif zur Antwort.„Das hör' ich mit Freuden, Sir; denn wenn ich mir auch gute Soldaten als Feinde gegenüber wünſche, ſo möchte ich doch den Sohn meines ehemaligen Kapitäns nicht gerne darunter ſehen. Obriſt Beekman hat mir die Stelle eines Sergeant⸗Majors in ſeinem eigenen Regimente ange⸗ boten, und wir werden Beide in nächſter Woche dahin abgehen.“
Joyce hielt auch wirklich Wort. Er wurde Sergeant⸗Major, und endlich Lieutenant und Adjutant in Beekmans Regiment. Er focht in den meiſten Hauptſchlachten des Kriegs, und zog ſich nach dem Frieden mit einem vortrefflichen Abſchiede zurück. Zehn Jahre ſpäter ſiel er als grauköpfiger Infanterie⸗Hauptmann bei einem jener mörderiſchen Gefechte gegen die Indianer, wie ſie während der erſten Präſidentſchaftsperiode vorkamen.
Die Art ſeines Todes war wohl nicht zu beklagen, da er ſie ſich ſein Lebenlang nicht beſſer gewünſcht hatte; ein ſonderbarer
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